Kündigung wegen verspäteter Krankmeldung nicht so einfach

5. November 2010

Arbeitnehmer haben es zum Teil nicht leicht, denn Arbeitnehmer müssen ihren Pflichten nachkommen. Doch hin und wieder kommt es entsprechend zu Irritationen, denn oft sind sich sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer, nicht sicher wo die Grenzen liegen. Halbweisheiten über das Arbeitsrecht kursieren immer und diese sorgen häufig für ein Fehlverhalten, da man sich dessen oft nicht bewusst ist. Kommt es zu Unsicherheiten oder aktuellen Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, muss häufig ein Fachanwalt für Arbeitsrecht her. Hier sollte man die Wahl des Anwalts mit Bedacht treffen und wirklich auf einen Fachanwalt setzen, denn gerade das Arbeitsrecht hat so einige Tücken und nur ein Fachanwalt kann wirklich eine realistische Einschätzung eines Falls abgeben.

Gerade beim Thema Krankmeldung kommt es häufig zu Irritationen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sicherlich sind Arbeitnehmer verpflichtet dem Arbeitgeber möglichst sofort mitzuteilen, wenn die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht durchgeführt werden kann und man als Arbeitnehmer nicht am Arbeitsplatz erscheinen kann. Gerade eine verspätete Krankmeldung nehmen viele Arbeitgeber zum Anlass eine sofortige Kündigung auszusprechen, doch diese ist nicht unbedingt gültig. Hier kommt es auf die Umstände an und ob bereits Abmahnungen auf Grund von verspäteten Krankemeldungen ausgesprochen wurden.

Arbeitnehmer sollten sich nicht einschüchtern lassen und schon gar nicht eine Kündigung einfach hin nehmen, denn oft wird diese zu unrecht ausgesprochen. Eine gute anwaltliche Beratung kann hier Wunder wirken, denn nicht immer muss das Arbeitsgericht bemüht werden, oft hilft schon eine Klarstellung wie die rechtliche Situation aussieht, denn auch die meisten Arbeitgeber sind im Bereich Arbeitsrecht nicht umfassend kundig und so unterlaufen hier häufig ungewollte Fehler.

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